Immer, wenn sie Bücher schrieb.

Die Fantastischen Vier

Ich habe mich in meinem ganzen Leben schreibtechnisch noch nie so produktiv gefühlt. Ich arbeite derzeit an vier Projekten gleichzeitig und erstaunlicherweise komme ich gerade mit allen gut voran. Ich bin erstaunt. Begeistert. Erschüttert. Misstrauisch. Aber in erster Linie hoch zufrieden.

Zwar schreibe ich momentan nur an meinen Meuchelnden Monarchen wirklich, aber was das Plotten und Zusammenfriemeln einzelner Elemente angeht, läuft es ziemlich rund. Die Ideen und rettenden Einfälle kommen in relativ regelmäßigen Abständen, und diese Woche konnte ich schon drei große Probleme in drei verschiedenen Projekten lösen. Das ist für mich wirklich viel. Die Piraten in Laverna haben endlich ein Gesicht und ein handlungtragendes Motiv,  bei den Meuchelnden Monarchen weiß ich mittlerweile, wer im großen Finale wen in welcher Reihenfolge umbringt angreift, bei Abel hab ich endlich einen Vorwand für Noah gefunden, seinen Bruder zu finden und bei Thimble House (neuer Arbeitstitel dank Maja) kam mir heute auch noch eine nette Idee für einen Plottwist, der die Spannung erhöht. Yeah, man.

Jetzt muss ich das nur noch alles in eine ordentliche Reihenfolge bringen und aufschreiben. *seufz* Laverna macht mir im Moment noch am meisten Sorgen.  Seit dem NaNoWriMo 2006 bastle ich an dieser Welt herum und versuche, mir eine gescheite Handlung für die Figuren auszudenken (die, ähnlich wie bei Thimble House, mit den Ursprungsversionen kaum noch etwas zu tun haben, mir aber jetzt besser gefallen).  In den vergangenen sechs Jahren wurde aus der Ursprungsidee der Soft Sci-Fi erst normale Fantasy, dann Steampunk, und mittlerweile bin ich wieder bei der Soft Sci-Fi angekommen.  (Danke, Suzanne Collins, dass du mich hast erkennen lassen wo mein Herz – unter anderem – wirklich liegt, nämlich bei dystopischen Zukunfstvisionen.) Ich habe einige wirklich tolle Ideen und Figuren für diese Welt, nur die zündene Handlung fehlt bisher noch. Elemente davon liegen zwar in einzelnen Teilen vor, aber der übergreifende Handlungsstrang lässt auf sich warten. Ich hoffe, dass meine Muse mich nicht ausgerechnet jetzt hängen lässt, denn ich will das wirklich, wirklich schreiben.

Übrigens müsste es eigentlich „die Fantastischen Drei und ein Normalo“ heißen – während die Meuchelnden Monarchen, Laverna und Thimble House nämlich alle Fantasyschmöker sind, ist Abel ein ganz schnöder zeitgenössischer Roman, den ich aber auch schon seit Jahren mit mir herumtrage und – erraten – wirklich, wirklich schreiben will.

(This post was brought to you by „Leap Year–Let’s Post on February 29th 2012, Inc.“)

2 Comments

  1. Maja

    Nach meiner Erfahrung ist es gut, immer mehrere Projekte zu haben. Wenn man bei einem hängenbleibt, macht man am anderen weiter. Schön zu hören, dass es auch Laverne noch gibt!
    Aber “Leap Year–Let’s Post on February 29th 2012, Inc.” habe ich verpasst, Mist!

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